Nutzende
x
Team
=
50:50 Company

Wo wir Nachhaltiges gestalten statt Profite zu maximieren


Kernthese von 50:50

Unternehmen sollten existieren, um gute Produkte zu guten Preisen unter guten Arbeitsbedingungen zu guten Löhnen bereitzustellen.

nicht um damit möglichst viel gewinn zu erzielen.

Das 50:50 Prinzip

Das 50:50 Prinzip

→ 50:50 Companies werden von Nutzenden und Mitarbeitenden gemeinsam betrieben.

→ Bei unternehmerische Entscheidungen, Preisgestaltung, Produktentwicklung und Vermarktung werden beide Seiten gleichberechtigt involviert

→ Profite werden jeweils zu Hälfte an KundInnen und Mitarbeitende ausgezahlt.

→ Teams wissen selbst am besten, wie sie arbeiten und wählen, wer Führungsaufgaben übernehmen soll.

→ Statt Profitmaximierung ist die Balance zwischen den beiden Seiten das oberste Ziel.

Eine neue art von unternehmen

Die 50:50 Company ist eine neue Unternehmensform, die durch strukturelle Macht eine neue Zielsetzung ermöglicht.

Viele Unternehmen sprechen über Kundennähe, Verantwortung, Nachhaltigkeit oder gute Arbeitskultur. Doch ihre Strukturen sind in erster Linie auf die Maximierung von Profiten ausgerichtet.

Solange das so ist, bleiben die Interessen von Nutzenden und Teams nachgeordnet. Preise, Qualität, Arbeitsbedingungen und Unternehmensentscheidungen müssen primär den wirtschaftlichen Vorteil der Besitzenden erhöhen.

50:50 Companies sind so aufgebaut, dass Nutzende und Team grundlegenden Einfluss erhalten und wirtschaftlicher Erfolg dorthin zurückfließt, wo Leistungen genutzt und erbracht werden.

Mit den Strukturen der 50:50 Company entsprechen die Prioritäten tatsächlich dem, was traditionelle Unternehmen vorgeben.

Es ist (auch) dein Unternehmen

Nutzende und Mitarbeitende sind die wichtigsten Gruppen in einer Firma. Um die Interessen beider Seiten gleichberechtigt einzubringen, gibt es bei 50:50 einfache Mechanismen zur Entscheidungsfindung und Abstimmung.

So wird Unternehmensführung demokratisch und bleibt gleichzeitig praktikabel und einfach.

Im Alltag führen die Teams das operative Geschäft. Sie organisieren Arbeitsabläufe, treffen laufende Entscheidungen und entwickeln Angebote weiter. Für größere Fragen der Unternehmensentwicklung, insbesondere Budgets und zentrale Entwicklungsrichtungen, machen sie Vorschläge und brauchen die Zustimmung der Nutzenden.

Zusätzlich gibt es einen Prozess, über den Nutzende operative Ideen und Wünsche einbringen und weiterentwickeln können.

Über die 50:50 App kann eine konkreten Frage, Beobachtung oder Idee geteilt werden. Wenn es genügend Unterstützung gibt, wird ein konkreter Vorschlag ausgearbeitet, mit Argumenten und Gegenargumenten ergänzt und anschließend zur Abstimmung gestellt. 50% aller Stimmen kommen von den Nutzenden, 50% von den Mitarbeitenden.

Operative Führung, gemeinsame Budgetverantwortung und strukturierte Beteiligung greifen so ineinander.

Die 50:50 Organisation & App.

Die Nutzenden und Mitarbeitenden aller 50:50 Companies sind in zwei übergeordneten Vereinen repräsentiert - einer für die Nutzenden, einer für die Mitarbeitenden. Auf dieser Ebene wird über die großen strukturellen Entwicklungen diskutiert und abgestimmt.

Die 50:50 Org ist die operative Muttergesellschaft aller Firmen, unterstützt sie in verschiedensten Formen und stellt sicher, dass alle nach 50:50 Prinzipien arbeiten. Die beiden Vereine halten jeweils 50% der Anteile und haben damit gleich viel Einfluss.

Alle 50:50 Companies agieren als eigenständige Firmen, sind aber immer 100%ige Töchter der 50:50 Org und profitieren von der gemeinsamen App. Auf dieser Ebene werden Dienstleistungen und Produkte (weiter)entwickelt und angeboten. Nur die Mitarbeitenden und Nutzenden der einzelnen Firmen haben Einfluss auf deren Geschicke.

Zusätzlich gibt es ein ganzes Netzwerk an Einheiten, die sich um neue 50:50 Companies kümmern. Von Gründungsberatung und Workshops, über interne Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zu Marktforschung und Testangeboten für neue Ideen mit echten Nutzenden.

Profite gehören denen,
die sie finanziert und erwirtschaftet haben.

Den Nutzenden und Mitarbeitenden.

Auch 50:50 Companies müssen Profite erwirtschaften. Sie optimieren aber nicht darauf und verwenden sie anders als klassische Unternehmen.

Der Großteil der Überschüsse fließt an die Menschen zurück, die das Unternehmen tragen: an Nutzende und an das Team. Ein weiterer Teil bleibt in der Company, damit sie Rücklagen bilden, stabil arbeiten und sich weiterentwickeln kann.

Zusätzlich wird ein Teil dafür eingesetzt, neue 50:50 Companies zu finanzieren. Wirtschaftlicher Erfolg stärkt damit nicht nur bestehende Unternehmen, sondern schafft die Grundlage für weitere.

So entsteht eine Logik, in der Profite nicht primär von Kapitalgebern abgeschöpft werden, sondern in Leistungen, Beteiligte und neue Vorhaben zurückwirken

Unsere 50:50 Companies

Riesenrad

E-Lastenräder im Monats-Abo

Taman Teman

Pflanzlicher Genuss aus Indonesien

die nächste Idee

Häufige Fragen

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